Förderwege

AUSBILDUNGSPROGRAMM NRW

Startchancen für Jugendliche in benachteiligten Regionen verbessern

Mit dem „Ausbildungsprogramm NRW“ wird die Ausbildungssituation für junge Menschen mit Startschwierigkeiten in benachteiligten Regionen Nordrhein-Westfalens verbessert. Teilnehmende Betriebe erhalten einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung. Das ESF-geförderte Programm startete mit Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September 2018 und stellt bis zum Jahr 2022 Mittel bereit, um jährlich rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu fördern.

Zielgruppen der Förderung

Das Programm soll Betriebe motivieren, zusätzliche Ausbildungsstellen einzurichten, um das bestehende Marktungleichgewicht abzumildern. Zugleich soll für Jugendliche die Ausbildungssituation verbessert werden. Zentrales Anliegen ist es, dass mehr junge Menschen den Weg in Ausbildung finden. Städte und Kreise mit einer Bewerber-Stellen-Relation ungünstiger als 1:1 profitieren von dem Programm.

Voraussetzungen

Zusätzlichkeit: Die Ausbildungsplätze müssen zusätzlich sein.

Art und Höhe der Förderung

Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren ab Programmstart einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro im Monat (bei Vollzeit-Ausbildung).

Wie es geht

Ausbildungsverträge: Unternehmen schließen reguläre Ausbildungsverträge mit den Jugendlichen ab.

Ausbildungsvergütung: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW bezuschusst durch Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in den ersten beiden Ausbildungsjahren die Ausbildungsvergütung mit 400 € pro Monat. Der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung ist an den Ausbildungsbetrieb (Weiterleitungspartner) weiterzuleiten.

Teilnehmergewinnung: Arbeitsagenturen und Jobcenter schlagen Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz vor. Die Besetzung erfolgt im Zusammenwirken von Bildungsträger und Ausbildungsbetrieb.

Ausbildungsberufe: Im Regionalen Ausbildungskonsens wird eine „Positivliste“ zu Ausbildungsberufen verabschiedet, die gute Übernahmechancen besitzen und eine realisierbare Nachfrage bei den Jugendlichen erwarten lassen. Grundsätzlich sind alle Ausbildungsberufe nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) / Handwerksordnung (HWO) förderfähig (2- bis 3,5-jährig).

Auf einen Blick

Zusätzliche Ausbildungsstellen in Betrieben in benachteiligten Regionen Nordrhein-Westfalens

  • Ausbildungsbetriebe
  • Bildungseinrichtungen als Träger der Maßnahme

Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in den ersten beiden Ausbildungsjahren, 400 € pro Monat bei Vollzeit-Ausbildung

Ihr Kontakt

Gabriel Spitzner

Dipl.- Geogr. Gabriel Spitzner dwb
Telefon: 0203 283-4208
g.spitzner@regionalagentur-niederrhein.de

Leifeld_J

Jürgen Leifeld
Telefon: 0203 283-2893
j.leifeld@regionalagentur-niederrhein.de