Förderwege

Fachkräfte NRW

Zukunft gestalten – qualifiziertes Personal sichern. Jetzt handeln!

Globaler Wettbewerb, digitaler Wandel und die demografische Entwicklung beeinflussen auch in Nordrhein-Westfalen die Suche nach qualifizierten Fachkräften. Schon heute sind in vielen Bereichen Engpässe zu verzeichnen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen im Rahmen der Landesinitiative Fachkräftesicherung. Der Projektaufruf wird getragen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, dem Ministerium für Schule und Bildung sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Zielgruppen der Förderung

Träger, Institutionen sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Ziele sind, die vorhandenen Fachkräftepotenziale zu aktivieren und zu unterstützen sowie zur Vermeidung einer künftigen Fachkräftelücke weiterzuentwickeln.

Voraussetzungen

Das Vorhaben muss thematisch, zeitlich und finanziell abgrenzbar sein und darf mit Ausnahme von Vorplanungen sowie Markt- und Mitbewerberanalysen noch nicht begonnen worden sein.

Für die thematische Ausgestaltung der Projektvorhaben sind folgende Handlungsfelder zu berücksichtigen:

  • Handlungsfeld 1: Stärkere Nutzung des Erwerbspotentials
  • Handlungsfeld 2: Stärkere Berücksichtigung des technologischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0
  • Handlungsfeld 3: Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur

Das Projekt muss in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und vorwiegend verwertet werden. Die Gesamtfinanzierung muss unter Einbeziehung der Eigenbeteiligung erkennbar gesichert sein. Bei Drittbeteiligung muss diese schriftlich bestätigt werden. Die Projektlaufzeit sollte 24 Monate nicht überschreiten.

Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden bis zu 50 Prozent der notwendigen Ausgaben.

Wie es geht

Projektskizzen können laufend über die Regionalagenturen (Handlungsfelder 1 und 2) bzw. über die Bezirksregierungen (Handlungsfeld 3) eingereicht werden.

Interessierten Trägern, Institutionen und Unternehmen wird empfohlen, sich vor Einreichen eines Projekt-Beitrags durch die zuständige Regionalagentur beraten zu lassen.

Die Regionalagentur NiederRhein informiert und berät interessierte Unternehmen und wirtschaftsnahe Akteure auf der Grundlage eines Bewerbungsbogens (https://www.mais.nrw/esf-aufrufe) zu ihren Projektideen. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass die Regionalagentur für das Fachkräfte- Projekt ein regionales Votum einholt.

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) informiert über ein Internetportal zur landesweiten Umsetzung der Fachkräfteinitiative.

Auf einen Blick

Was – Projektaufruf
Fachkräftepotenziale stärken und weiterentwickeln

Wer – Teilnahmeberechtigte

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Wirtschaftsförderungs-einrichtungen
  • Träger von beruflichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern
  • Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure
  • Vereine und Stiftungen (Verbände)

Eine Zusammenarbeit verschiedener Akteure ist möglich und erwünscht.

Wieviel – Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Der Umfang der Förderung beträgt maximal 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben.

Weitere Informationen im Internet

Ihr Kontakt

Gabriel Spitzner

Dipl.- Geogr. Gabriel Spitzner dwb
Telefon: 0203 283-4208 
g.spitzner@regionalagentur-niederrhein.de