Landesarbeitsministerium plant den Aufbau eines landesweiten Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung

Das Landesarbeitsministerium plant den Aufbau eines landesweiten Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung. Den Erwerbslosenberatungsstellen kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

„Wir können und wollen nicht zusehen, wie ausländische Beschäftigte in unserem Land ausgebeutet werden, wie illegale Strukturen einen fairen Wettbewerb unterwandern. Das Projekt ‚Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten‘ ist seit Jahren ein wertvoller Bestandteil des Angebots für Beschäftigte, die sich in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen befinden. Gleichzeitig weiß ich auch, dass die Beraterinnen und Berater bisher nicht alle Personen mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf landesweit erreichen können. Daher bereiten wir aktuell den Aufbau eines landesweiten Beratungsnetzwerks gegen Arbeitsausbeutung vor. In diesem werden sowohl die bestehenden Landes- und Bundesprojekte als auch die Erwerbslosenberatungsstellen eingebunden“, so Minister Laumann. Fachlich geschult und gut vorbereitet für ihre neue Aufgabe werden sie von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) [Quelle: MAGS NRW].

Die Regionalagentur NiederRhein unterstützt den Prozess. Sprechen Sie uns dazu gerne an.