Regelungen zu den Auswirkungen von Kurzarbeit auf die ESF-Förderung

Grundsätzlich ist dem MAGS NRW daran gelegen, dass das Personal während der Corona-Krise nicht in Kurzarbeit geschickt wird, sondern die Tätigkeiten in anderen Formen (z.B. durch Online Portale oder telefonisch – siehe auch hier) erbracht werden.

Sollte dennoch vom Zuwendungsempfangenden Kurzarbeit beantragt werden, hat dies keine Auswirkungen auf die vorab festgelegten Standardeinheitskosten, da die unveränderten Standardeinheitskosten angewendet werden können auf die durch Kurzarbeit verminderten im Projekt eingesetzten Zeitanteile, auf die verminderten Teilnehmer, die vermindert durchgeführten Unterrichtsstunden, die vermindert durchgeführten Lehrgänge oder vermindert durchgeführten Beratungen.

Das Kurzarbeitergeld sowie die Beiträge zur Sozialversicherung müssen nicht als Einnahmen oder hinzutretende Deckungsmittel in Abzug gebracht werden, da das Kurzarbeitergeld und die Erstattung der Sozialabgaben durch die Agentur für Arbeit nur für den Arbeitsausfall geleistet werden. Die Förderung in Form von Standardeinheitskosten im ESF NRW erfolgt grundsätzlich für erbrachte Arbeiten. Eine Reduzierung bzw. nachträgliche Anpassung der Standardeinheitskosten für die Zeit der Corona Krise ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Mehr erfahren Sie hier.