Förderwege

Verbundausbildung

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, sind aber zu klein oder können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier unterstützt die vom Land geförderte Verbundausbildung mit einem einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten. Ziel ist es, kleineren und insbesondere sehr spezialisierten Unternehmen die Ausbildung von Fachkräften zu ermöglichen. Jugendliche können leichter einen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten. Die Verbundausbildung ist somit Chance für Betriebe und Auszubildende zugleich.

In der Verbundausbildung schließt sich ein Betrieb, der nicht alle Ausbildungsinhalte anbieten kann, mit einem oder mehreren Partnerbetrieben zusammen, um gemeinsam einen Jugendlichen auszubilden. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung liegt beim koordinierenden Betrieb, der mit dem Jugendlichen den Vertrag abschließt und auch die Ausbildungsvergütung zahlt. Mindestens sechs Monate der Ausbildungszeit muss der Jugendliche im Partnerbetrieb arbeiten und lernen. Verbünde können nicht nur zwischen Betrieben, sondern auch zwischen einem Betrieb und einem Bildungsdienstleister geschlossen werden.

Zielgruppen der Förderung

Betrieb und Bildungsdienstleister, die im Verbund ausbilden wollen

Voraussetzungen

Der Ausbildungsvertrag darf noch nicht geschlossen, d.h. mit der Ausbildung darf noch nicht begonnen sein. Der Betrieb muss die Ausbildung gemeinsam mit einem Verbundpartner durchführen, Die Ausbildung im Verbund muss in einem Beruf mit mindestens zweijähriger Dauer durchgeführt werden. Wesentliche Teile der Ausbildung müssen von dem Verbundpartner übernommen werden (mindestens 6 Monate insgesamt). Der vertragsabschließende Ausbildungsbetrieb darf zudem nicht mehr als 250 sozialversicherungspflichtige Beschäftige haben und der Kooperationsbetrieb muss seinen Sitz in NRW haben.

Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden Unternehmen bei der Bereitstellung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Verbundmodell. In kleinen und mittleren Unternehmen, die ohne den Ausbildungsverbund nicht ausbilden können, wird die Ausbildungsvergütung mit einmalig bis zu 4.500 Euro pro Ausbildungsplatz gefördert.

Wie es geht

Für eine erfolgreiche Antragsstellung ist eine Stellungnahme der zuständigen Industrie- und Handelskammer (hier Niederrheinische IHK) erforderlich. Eine davorige Absprache mit der Niederrheinischen IHK wird dringend empfohlen.

Auf einen Blick

Was – Förderangebot
Förderung der Ausbildung im Verbund

Wer – Förderberechtigte
Betrieb und Bildungsdienstleister, die im Verbund ausbilden wollen

Wieviel – Art und Höhe der Förderung
Einmalige Förderung von bis zu 4.500 € pro Ausbildungsplatz für Antrag-stellendes Unternehmen

Weitere Informationen im Internet
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW):

https://www.mags.nrw/verbundausbildung

Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg, Verbundausbildung:

https://www.ihk-niederrhein.de/hauptnavigation/ausbildung/infos-fuer-azubis/musterseite-ab/3972804

 

Ihr Kontakt

Gabriel Spitzner

Dipl.- Geogr. Gabriel Spitzner dwb
Telefon: 0203 283-4208 
g.spitzner@regionalagentur-niederrhein.de